Vermögensstrategie ohne Spekulation: Unsere Eckpfeiler

Wir verwalten Anlegergelder auf der Grundlage von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung. Spekulation lehnen wir ab.

Brilliant Vermögensverwaltung Düsseldorf

Die Eckpfeiler unserer Strategie:

Strategische Mittelverteilung

Untersuchungen wie die von Blake, Lehmann und Timmermann (1999) belegen, dass der zu erwartende Ertrag eines Anlageportfolios zu über 95 % von der Zusammenstellung der gewählten Anlageklassen abhängt. Wir investieren in den gesamten Weltkapitalmarkt und entscheiden uns nicht für einzelne Unternehmenstitel oder das Markt-Timing (taktische Allokation). Wir konzentrieren uns auf Aktien und Anleihen. Derivate, strukturierte Finanzprodukte oder Hedgefonds setzen wir nicht ein, da diese Produkte ein unkalkulierbares Ertrags-/Risiko-Verhältnis besitzen. Unsere Anlageportfolios sind immer voll investiert. Die vorgehaltene Cash Quote ist auf ein Minimum begrenzt.

Passive (prognosefreie) Verwaltung

Nur 5 bis 10 % der aktiven Vermögensmanager schaffen es, über einen längeren Zeitraum besser als der Markt abzuschneiden. Das entspricht dem, was auch bei einer zufälligen Erfolgsverteilung herauskommt. Dies liegt an der schwierigen Vorhersagbarkeit des Marktes sowie auch an zusätzlichen Kosten für Finanzanalysten und den hohen Verwaltungs- und Transaktionskosten dieser Vorgehensweise.

Bei Brilliant wissen wir, dass es nichts bringt, die Entwicklung Märkte vorherzusagen. Deshalb verschaffen wir unseren Kunden den Zugang zu einem globalen Portfolio. Dieses besteht aus Aktien und Anleihen von über 10.000 Unternehmen und Staaten und liefert eine Wertentwicklung, die der Marktentwicklung des jeweiligen Risikoniveaus entspricht.

Unsere Anlage ist keine Indexanlage. Diese bildet einfach den jeweiligen Vergleichsindex nach. Dies ist jedoch nicht effizient genug, denn ein Index ist nur ein temporär gültiger Vergleichsmaßstab und kein Anlageziel. Unsere Empfehlung ist eine modellbasierte oder verbesserte Indexanlage (smart beta oder multi-factor Strategie).

Gezieltes Risikomanagement

Die Risikoeinstellung eines Anlegers bestimmt seine Rendite - und nicht alle Risiken, die ein Anleger eingehen kann, sind sinnvoll. Bestimmte Risikofaktoren spielen eine herausragende Rolle für die Rendite. Das konnte Professor Eugene Fama, Nobelpreisträger für Wirtschaft, in über 50 Jahren Forschungsarbeit zeigen.

Renditefaktoren der Aktienanlage

Markt Aktien sind riskanter als Anleihen und bieten eine höhere zu erwartende Rendite.
Größe Aktien kleiner Unternehmen („Small Caps“) versprechen eine höhere Rendite als Aktien großer Unternehmen („Large Caps“).
Preis Aktien von Unternehmen mit einem niedrigen relativen Marktwert („Value Stocks“) versprechen eine höhere Rendite als Aktien von Unternehmen mit hohem relativem Marktwert („Growth Stocks“).
Profitabilität Aktien von profitableren Unternehmen versprechen eine höhere Rendite als Aktien von weniger profitablen Unternehmen.

Renditefaktoren der Anleihenanlage

Laufzeit Anleihen mit langer Restlaufzeit sind riskanter als Anleihen mit kurzer Restlaufzeit, besitzen aber auch eine höhere zu erwartende Rendite.
Bonität Anleihen mit von Unternehmen oder Staaten mit schlechter Bonität sind riskanter als Anleihen von Unternehmen oder Staaten mit guter Bonität, besitzen aber auch eine höhere zu erwartende Rendite.

Diversifikation

Erfolgreiche Geldanlage bedeutet: Gezielt Risiken einzugehen, die durch eine höhere Rendite belohnt werden und gleichzeitig Risiken zu vermeiden, für die es keine Belohnung gibt. Mit einer guten Diversifikation lassen sich folgende Risiken umgehen:

  • Unternehmensspezifische Einzelrisiken (bspw. Volkswagen 2015, …)
  • Branchenrisiken (bspw. der Finanzsektor 2008, die Ölindustrie 2015, …)
  • Länderrisiken (bspw. Griechenland 2011 und 2015, Großbritannien 2016, …)
  • Währungsrisiken (bspw. Brasilien 2011 bis 2015, …)
  • Zinsrisiken
  • Risiken, dass Vorhersagen von Börsenmaklern, Analysten, Freunden, … nicht zutreffen

Wir investieren daher global in Tausende von Wertpapieren. Um das Aktienrisiko zu reduzieren und die Wertschwankungen zu begrenzen, investieren wir in erstklassige Anleihen mit kurzer Restlaufzeit. Diese Klasse der festverzinslichen Wertpapiere korreliert nur in geringem Maße mit der Entwicklung der Aktienmärkte.

Diszipliniert Strategiehalten

Wir achten ständig darauf, dass ein Anlageportfolio auf seinem vereinbarten Risikoniveau gehalten wird. Nach einer positiven Börsenentwicklung („Hausse“) nehmen wir bei den Aktien Gewinne mit und investieren das freiwerdende Kapital in Anleihen. Nach einer negativen Börsenentwicklung („Baisse“) kaufen wir Aktien zu günstigen Kursen nach.

Beispiel: Da Aktien typischerweise schneller im Wert steigen als Anleihen, kann sich ein Portfolio, das ursprünglich zu 50 % in Aktien und zu 50 % in Anleihen investiert war, zu einem Portfolio mit einem Aktienanteil von 60 % und einem Anleihenanteil von nur noch 40 % entwickeln.

Um das Risikoniveau wiederherzustellen, welches ursprünglich mit dem Kunden vereinbart war, verkaufen wir einen Teil der Aktien und reinvestieren den Erlös in erstklassige Anleihen.

Einfachheit

Unsere Portfolios bestehen aus einer ausgewählten Anzahl von Publikumsfonds. Diese Fonds sind mit einer breiten Streuung von über 10.000 Einzeltitel global investiert. Diese Einfachheit garantiert eine bessere Wertentwicklung und eine Verwaltungsstruktur mit niedrigeren Kosten.

Wir setzen ausschließlich erstklassige institutionelle Anlageklassenfonds der Häuser Vanguard oder Dimensional Fund Advisors ein. Es handelt sich dabei um nach europäischem Recht aufgelegte amerikanische Fonds, die typischerweise in Irland ansässig sind. Jede der genannten Fondsgesellschaften gehört zu den Pionieren der kostengünstigen Anlageklassenfonds und verwaltet mittlerweile mehrere Hundert Milliarden Euro Fondsvolumen.

Nachhaltigkeit

Bei Brilliant legen wir Wert auf nachhaltiges Investieren und die Einhaltung von ESG Kriterien (Environment, Social und Governance). Unsere Überzeugung: Unternehmen, in die wir investieren, haben eine moralische Verpflichtung, sich ethisch korrekt zu verhalten. Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die sich an den ESG-Kriterien orientieren, langfristig bessere Ergebnisse erwirtschaften.

Der Wettbewerbsvorteil kann aus einem schonenderem Ressourcenumgang, produktiverem Einsatz von Humankapital oder besserer Innovationsfähigkeit entspringen. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen haben geringere Kapitalkosten und bessere Bonitätsratings. Unternehmen, die nachlässig mit Umweltrisiken umgehen, haben im Schnitt 20 % schlechtere Kreditkonditionen und meist auch höhere Kapitalkosten.

Unsere Anlagestrategie konzentriert sich auf die Anlageklassen und -regeln, die nachweislich langfristig funktionieren. Beim Thema Nachhaltigkeit verfolgen wir die gleiche Herangehensweise. Wo immer möglich, ergänzen ESG-Kriterien die Anlageklassenbewertung der gehaltenen Titel. Unternehmen, die den angewendeten ESG Standards nicht entsprechen, werden untergewichtet oder fallen ganz durch.

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