Häufig gestellte Fragen zur Brilliant Vermögensverwaltung

Warum ist die Vermögensverwaltung durch Brilliant keine Indexanlage?

Ein Index dient als Maßstab, um eine Wertentwicklung messen und vergleichen zu können (ein sogenannter Benchmark) – und nicht als Investment. Daher ist die Indexanlage nicht die effizienteste Lösung:

Die Indexanlage versucht so genau wie möglich der Wertentwicklung eines vorgegebenen Index zu folgen. Aufgrund der Kosten ist es jedoch nie möglich, den Index perfekt zu erreichen. Im Index sind große Unternehmen typischerweise überrepräsentiert. Diese Übergewichtung wirkt sich auf das Risiko und die Rendite des Index aus, weil dieser durch eine kleine Anzahl von Unternehmen überproportional beeinflusst wird.

Mit Indexfonds ist es nicht möglich, systematisch und effizient die empfehlenswerten Risikofaktoren, die zu einer höheren erwarteten Anlagerendite führen in der Verwaltung überzugewichten (bspw. bei Aktien gleichzeitig „Small Cap“, „Value“ und „Profitabilität“).

Viele ETFs bilden ihren Index nach, indem sie tatsächlich die Wertpapiere, die der Index enthält, auch kaufen. Andere nutzen Finanzderivate, um die Wertentwicklung des Index nachzubilden, ohne tatsächlich die Wertpapiere des Index kaufen zu müssen. Hier besteht ein Ausfallrisiko.

Die Verwaltung eines Indexfonds muss sich exakt an die Zusammensetzung seines Index halten und zu festgelegten Zeitpunkten die Titelzusammensetzung re-justieren, anstatt die Performance des Fonds zu optimieren. Beispiel: Wird ein Titel neu in den Index aufgenommen, dann müssen alle Indexfonds diesen Titel zum festgelegten Zeitpunkt kaufen – natürlich zu einem überteuerten Kurs, da dieser im Vorhinein marktbekannte Kauf eine künstliche Nachfrage erzeugt. Das gleiche gilt umgekehrt beim Verkauf.  

ETFs können während der Börsenzeiten über den gesamten Tag gehandelt werden. Hierbei kommt es jedoch vor, dass aufgrund einer verringerten Liquidität der gehandelten Anteile (gemessen in der Handelsspanne) die Preisfindung dieser Titel nichtmehr optimal funktioniert. Die Handelsspanne ist der Unterschied zwischen dem Kaufkurs (ask) und dem Verkaufskurs (bid) der zu jedem Zeitpunkt existiert. Diese Spanne ist insofern eine Art zusätzliche Transaktionsgebühr, die man zu den Fondsgebühren hinzurechnen muss.

Unsere Strategie basiert auf der Auswahl von Risikofaktoren, mit denen wir eine Verbesserung der zu erwartenden Rendite erzielen können. Diese Strategie heißt auch „smart Beta“ Ansatz der Vermögensverwaltung oder auf „Faktor-investieren“ . Sie fußt auf soliden, wissenschaftlichen Grundlagen und nicht auf kommerziellen Börsenindizes. Wir setzen weder Indexfonds noch ETFs ein, sondern traditionelle Investmentfonds, die wirklich physisch in die Märkte investieren und einen täglichen Nettoinventarwert des Fondsvermögens ausweisen. Diese Fonds sind wesentlich breiter diversifiziert als Indexfonds. So können wir mit wenigen Fonds global in über 10.000 Einzeltitel überschneidungsfrei investiert sein.

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