Häufig gestellte Fragen zur Brilliant Vermögensverwaltung

Häufig gestellte Fragen zur Brilliant Vermögensverwaltung

Sicherheit

Warum bietet die fondsbasierte Vermögensverwaltung mit institutionellen Anlageklassenfonds echte Sicherheit?

Ein eigenes Anlagekonto mit einer spekulationsfreien Anlage in über 11.000 Unternehmen in allen Ländern der Erde bietet als einzige Anlageform Schutz bei Konkurs, Geldentwertung, Währungsreform bzw. Staatsbankrott und Schutz vor Veruntreuung. Bei einer langfristigen Vermögensanlage ist die Kombination aus Liquiditätssicherung mittels hochwertigen Anleihen und einer Renditesicherung aus globalen, breit gestreuten, passiv gemanagten Aktienfonds alle anderen Anlageformen überlegen.

Warum kann man den Totalverlust seines Vermögens ausschließen?

Die breite Streuung der Anlage schließt einen Totalverlust nach menschlichem Ermessen aus.

Um mit dem Anlageportfolio einen maximalen Verlust zu erlei­den, müssten sämtliche darin enthaltene Unternehmen (circa 11.000 weltweit mit Rang und Namen) in Konkurs gehen – und zwar gleichzeitig.

Vor einem Konkurs der verwaltenden Bank oder Investmentgesellschaft sind Anleger geschützt, denn Wertpapiere gehören nicht zur Konkursmasse einer Bank oder Investmentgesellschaft. Sie bleiben sogenanntes „Sonderver­mögen“ im Eigentum des Anleger und können daher im Insolvenz­fall jederzeit auf eine andere Bank übertragen werden („Aus­sonderungsrecht“).

Die Gefahr, mit einer Kapitallebensversicherung, ei­nem Sparbuch oder einem Bausparvertrag einen To­talverlust zu erleiden, ist langfristig viel größer: Die Pleite von nur einer Gesellschaft (Bank, Bausparkasse, Versi­cherung) kann das gesamte Guthaben gefährdet. Die Gefahr einer Geldentwertung ist bei klassischen geldwerten Produkten viel größer – breit gestreute Aktienanlagen haben auch Währungskrisen wie die Inflation 1923 oder die Währungsreform 1948 auf lange Sicht unbeschadet überstanden.

Wer sagt mir denn, ob Aktienfonds auch zukünftig gut laufen?

Wir können die Zukunft nicht vorhersagen – haben aber eindeutige Erkenntnisse aus der Vergangenheit der letzten 50, 100, 125 oder 200 Jahre: Die Sieger waren immer globale, breit gestreute, kon­servative Aktienanlagen. Wir wissen, wie sich dramatische Ereignisse wie Krieg, Inflation, Währungsreform oder Wirt­schaftskrise auf die zu vergleichenden Produkte ausgewirkt haben.

Die Verzinsung solch einer breit gestreuten Anlage muss langfristig immer besser sein als die Verzinsung von Bank- oder Versicherungsprodukten. Denn auch diese Institutionen erwirtschaften ihre Rendite über solche Anlagen.

Wie wirkt sich ein Crash an der Börse auf mein Vermögensverwaltungsdepot aus?

Crashs und andere Tiefschläge an der Börse haben den Anla­gen nach unserer Anlagestrategie langfristig noch nie geschadet. Sie führen nur kurzfristig zu negativen Wertschwankungen.

Transparenz und Kosten

Warum ist mein Geld beim unabhängigen Vermögensverwalter am besten aufgehoben?

Weil wir als unabhängiger Vermögensverwalter…

… niemandem außer unseren Kunden verpflichtet sind
… keine Provisionen und keine Kickbacks erhalten
… nicht an den Depotgebühren beteiligt sind
… keinen Interessenkonflikten unterliegen.

Niemandem verpflichtet, außer unseren Kunden:
Die Geschäftsanteile der Brilliant gehören zu 100 % der Geschäftsführung. Nur diese bestimmt die die finanzielle Strategie und Philosophie des Unternehmens. Der einzige Maßstab, der bei unserer unabhängigen Vermögensverwaltung zählt, ist die Zufriedenheit unserer Kunden.

Keine Provisionen, keine Kickbacks: Unsere Vermögensverwaltung wird ausschließlich über das Beratungs- und Verwaltungshonorar unserer Kunden vergütet. Die Ziele unserer Kunde sind Maßstab für die Auswahl unserer Fonds – wir erhalten keinerlei Zahlungen von Dritten. Brilliant hat keine Verflechtungen mit Fondsgesellschaften oder anderen Finanzinstituten und keinerlei vertragliche Bindungen.

Keine Beteiligung an Depotgebühren: Die Kosten unserer Vermögensverwaltung sind völlig transparent. Brilliant ist keine Depotbank – und daher sind wir frei bei der Wahl der besten Bank für die Depots unserer Kunden. Unsere Vergütung ist unabhängig von der Anzahl der Transaktionen und wir sind nicht an den Depotgebühren beteiligt. Daher haben wir auch keinen Anreiz, unnötige Transaktionen auf Ihrem Depot vorzunehmen und kurzfristig zu investieren.

Keine Interessenkonflikte: Auf dem Markt suchen wir nach den besten Angeboten. Dabei bestimmen die Ziele unserer Kunden das Handeln, denn wir betreiben keine eigenen Fonds und haben daher kein Eigeninteresse. Unsere Vermögensverwaltung finanzieren wir ausschließlich aus den Honoraren unserer Kunden, Vergütung von Dritter Seite erhalten wir nicht.

Welche branchenüblichen Vergütungsmodelle sind nicht zu empfehlen?

Kickbacks sind versteckte Provisionen, die von Investmentfonds an den Finanzvermittler (Bank, Verwaltungsgesellschaft, Finanzvertrieb, …) gezahlt werden. Dadurch hat der Finanzvermittler eine jährlich wiederkehrend Einnahmequelle, die den meisten Kunden nicht bewusst ist. Dies wirkt sich auf die Fondsauswahl des Vermittlers aus, denn Produkte mit höheren Kickbacks werden bevorzugt. Es besteht daher die Gefahr, dass die Empfehlung nicht nur von den Anforderungen des Kunden, sondern auch von Eigeninteresse abhängt.

Damit solche Konflikte gar nicht erst auftreten, arbeitet Brilliant von Anfang an ausschließlich mit hochwertigen, institutionellen Anlageklassenfonds ohne Kickbacks. In der Vermögensverwaltung sind Kickbacks seit 2018 mit Einführung der sogenannten MiFID 2 Regeln untersagt. In der Anlageberatung und dem typischen Finanzvertrieb existiert sie jedoch unverändert weiter.

Welche Kosten fallen bei der Verwaltung meiner Gelder durch Brilliant an?

Laufende Kosten in % per annum inkl. MwSt.
Kostenvergleich unserer Verwaltung verglichen mit dem Wettbewerb. Laufende Kosten in % per annum inkl. MwSt.

Brilliant erhält folgende jährliche Verwaltungsgebühren (inkl. MwSt.):
0,85 % für Depotvermögen ab 300.000 Euro
0,6 % für Depotvermögen ab 1 Mio. Euro
0,5 % für Depotvermögen ab 4 Mio. Euro
0,4 % für Depotvermögen ab 10 Mio. Euro.

Die Depotbank erhält eine jährliche Depotgebühr von 29,75 Euro und Transaktionsgebühren je Order von mindestens 10 Euro, höchstens 75 Euro.

Unsere Verwaltungsgebühr und die Depotbankgebühren werden direkt vom Vermögensverwaltungsdepot abgebucht.

Die Verwaltungskosten der von uns in den Anlageportfolios verwendeten Fonds betragen zwischen 0,19 % und 0,59 % jährlich vom Fondsvermögen. Diese Kosten werden vom Fonds intern direkt verrechnet und sind im Fondskurs schon enthalten.

Erläuterungen zur Grafik: Alle Angaben inklusive MwSt. | Angenommenes Depotvolumen (verwaltetes Vermögen (verwaltetes Vermögen): 600.000 Euro | Angenommene Aufteilung Depot (Asset-Allokation): 60/40-Portfolio Aktien/Anleihen. | Produktkosten: Beim typischen VV-Mandat wird angenommen, dass 40% des Depotvolumens aus Fonds und strukturierten Produkten besteht; von diesen wiederum zwei Drittel aus Aktienprodukten und ein Drittel aus Zinsprodukten. Produktkosten bei Brilliant einschließlich höhere Kosten für „Smart-Beta-Produkte“ (Factor-Investing). Auf lange Sicht gehen wir davon aus, dass hierdurch eine höhere Vor-Kosten-Rendite als bei einem vergleichbaren konventionellen VV-Mandat entsteht. | Transaktionskosten: Beim typischen VV-Mandat wird angenommen, dass 60% des Depotvolumens aus Einzelanlagen bestehen, die einmal pro Jahr gehandelt werden. Dabei entstehen durchschnittliche „Roundtrip-Kosten“ (kaufen + verkaufen) von 0,5% (dazu gehören aus „unsichtbare“ Kosten in Gestalt der Geld-Brief-Spanne). 40% des Depots bestehen aus Fonds und strukturierten Produkten, die alle drei Jahre gehandelt werden. Dabei entstehen durchschnittliche Roundtrip-Kosten von 1%. Die Transaktionskosten bei Brilliant sind aufgrund des Buy-and-Hold-Ansatzes deutlich geringer, Transaktionen fallen hier nur beim eher seltenen Rebalancing an. | Perfomance-Fee (Gewinnbeteiligung): Der ausgewiesene Wert ist als langfristiger Durchschnittswert zu interpretieren. | Depotkosten: Depots in typischen Vermögensverwaltungsmandaten werden mit 0,1% bis 0,3% p.a. bepreist. | Resultierende Gebühreneinsparung Brilliant gegenüber typischem Vermögensverwalter p.a.: 8.800 Euro = 600.000 Euro x (2,75%-1,28%)

Wie wirkt sich die Abgeltungssteuer auf mein Investmentportfolio aus?

Fälschlicherweise glauben viele, dass bei einer So­fortrente durch Einmalzahlung & Entnahmeplan aus einem Vermögensdepot wegen der Abgeltungssteuer die monatlichen Auszahlungen um ca. 25 % ge­mindert werden. Das ist jedoch nicht so. Der Denkfehler ist, man würde bei einer Entnahme nur die Gewinne abgeschöpft und das eingezahlte Kapital würde im Depot bleibt. Tatsächlich werden für eine Entnahme immer Investmentfondsanteile verkauft und nur der Unterschied zwischen Einstandspreis und Kurswert zum Verkaufsdatum ist zu versteuernder Gewinn. In den Anfangsjahren wird also noch fast keine Abgeltungssteuer anfallen und erst nach Jahren, wenn der Depotwert zu einem Großteil aus Kursgewinnen besteht, bekommt die Abgeltungssteuer eine signifikante Bedeutung.

Grundsätzlich sollte bei Steuerfragen ein Steuerberater zu Rate gezogen werden. Auch müssen sämtliche Abrechnungen, Steuermittei­lungen usw. zu der besparten Anlage sorgfältig aufbewahrt werden. Diese werden für unsere Kunden alle dauerhaft in ihrem digitalen Postmanager aufbewahrt.

Erfolgreiche Anlagestrategie

Warum empfehlen Sie eine „passive“ Geldanlage?

Wir praktizieren eine „passive Geldanlage“, bei der Spekulationen vermieden werden und jede Art des „Stockpickings“ (Versuch, die besten Titel vorherzusagen) und des „Market Timings“ (Versuch die besten Zeitpunkte für Kauf oder Verkauf vorherzusagen) untersagt ist.

Kein „Stockpicking“

In den Marktpreisen sind zu jedem Zeitpunkt alle verfügbaren Informationen enthalten. Der jeweilige Kurs ist die bestmögliche Synthese der Erwartungen von Millionen von Anlegern weltweit.  Um eine Prognose über die Zukunft einzelner Wertpapiere zu geben, muss man Informationen haben, die heute noch keiner besitzt. Deshalb investiert der „passive“ Vermögensverwalter nicht in einzelne Titel, sondern in Märkte.

Kein „Market Timing“

Bei der „passiven“ Vermögensverwaltung werden Wertpapiere gekauft, um sie langfristig zu besitzen. Daher sind Anleger bei einer „passiven“ Vermögensverwaltung immer vollständig investiert und die Überwachung und Anpassung des Portfolios erfolgt ausschließlich, um die optimale Diversifikation und das gewählte Risikoniveau zu erhalten.

„Aktive“ Verwalter gehen davon aus, dass es Ihnen gelingt, die kurzfristige Kursentwicklung von Wertpapieren vorherzusagen und so optimale Zeitpunkte für Kauf oder Verkauf ermitteln zu können. Eine erdrückende Zahl von Untersuchungen zeigt allerdings, dass 90 % der „aktiven“ Vermögensverwalter es nicht schaffen, langfristig besser zu sein als der Marktschnitt. Das liegt einerseits an zu hohen Kosten und andererseits an nicht eintreffenden Vorhersagen.

Sind ETF und Indexfonds eine passive Geldanlage?

Bei einer Indexanlage orientiert sich die Zusammensetzung an Börsenindizes: Es werden Aktien oder Anleihen so kombiniert, dass deren Wertentwicklung relativ gut die gesamte Wertentwicklung der Börsen wiederspiegelt, an denen diese Werte gehandelt werden. Vergleichbar ist dies mit den Stichproben bei der Erstellung eines Mietspiegels. Auch hier wird angenommen, dass dieser die Mietentwicklung des gesamten Marktes korrekt wiederspiegelt. Da ein Index nur eine Liste von Titeln ist, kann man nicht direkt in einen Index investieren, sondern setzt dazu Indexfonds oder Indextracker ein. Letztere werden auch Exchange Traded Funds (ETFs) genannt.

Indexfonds und ETFs sind Finanzinstrumente, deren Aufgabe es ist, das Risiko und die Rendite eines vorgegebenen Börsenindexes zu reproduzieren. Im Unterschied zu traditionellen Indexfonds werden ETFs an der Börse gehandelt und können zu einem sekündlich wechselnden Kurs gekauft oder verkauft werden. Traditionelle Indexfonds werden direkt über die Kapitalanlagegesellschaft gehandelt und ihr Kurs wird nur einmal täglich errechnet.

Die Indexanlage mittels Indexfonds oder ETFs wir häufig mit der „passiven“ Vermögensverwaltung verbunden. Im Gegensatz zu den „aktiven“ Vermögensverwaltern strebt ein „passiver“ Vermögensverwalter nicht an, besser zu sein als der Markt. Aus diesem Grund kann sich die Wertentwicklung eines „aktiv“ verwalteten Portfolios positiv wie negativ stark von der Wertentwicklung eines Index entfernen. Mehr und mehr „aktive“ Vermögensverwalter setzen mittlerweile jedoch auch Indexfonds für ihre Anlageportfolios ein. Die Vermögensverwaltung wird jedoch allein durch den Einsatz von Indexfonds nicht automatisch „passiv“. Das Investieren mit Indexfonds wird hier in spekulativer Weise betrieben und versucht mit „Market Timing“ die Ergebnisse zu verbessern.

Warum ist die Vermögensverwaltung durch Brilliant keine Indexanlage?

Ein Index dient als Maßstab, um eine Wertentwicklung messen und vergleichen zu können (ein sogenannter Benchmark) – und nicht als Investment. Daher ist die Indexanlage nicht die effizienteste Lösung:

Die Indexanlage versucht so genau wie möglich der Wertentwicklung eines vorgegebenen Index zu folgen. Aufgrund der Kosten ist es jedoch nie möglich, den Index perfekt zu erreichen. Im Index sind große Unternehmen typischerweise überrepräsentiert. Diese Übergewichtung wirkt sich auf das Risiko und die Rendite des Index aus, weil dieser durch eine kleine Anzahl von Unternehmen überproportional beeinflusst wird.

Mit Indexfonds ist es nicht möglich, systematisch und effizient die empfehlenswerten Risikofaktoren, die zu einer höheren erwarteten Anlagerendite führen in der Verwaltung überzugewichten (bspw. bei Aktien gleichzeitig „Small Cap“, „Value“ und „Profitabilität“).

Viele ETFs bilden ihren Index nach, indem sie tatsächlich die Wertpapiere, die der Index enthält, auch kaufen. Andere nutzen Finanzderivate, um die Wertentwicklung des Index nachzubilden, ohne tatsächlich die Wertpapiere des Index kaufen zu müssen. Hier besteht ein Ausfallrisiko.

Die Verwaltung eines Indexfonds muss sich exakt an die Zusammensetzung seines Index halten und zu festgelegten Zeitpunkten die Titelzusammensetzung re-justieren, anstatt die Performance des Fonds zu optimieren. Beispiel: Wird ein Titel neu in den Index aufgenommen, dann müssen alle Indexfonds diesen Titel zum festgelegten Zeitpunkt kaufen – natürlich zu einem überteuerten Kurs, da dieser im Vorhinein marktbekannte Kauf eine künstliche Nachfrage erzeugt. Das gleiche gilt umgekehrt beim Verkauf.  

ETFs können während der Börsenzeiten über den gesamten Tag gehandelt werden. Hierbei kommt es jedoch vor, dass aufgrund einer verringerten Liquidität der gehandelten Anteile (gemessen in der Handelsspanne) die Preisfindung dieser Titel nichtmehr optimal funktioniert. Die Handelsspanne ist der Unterschied zwischen dem Kaufkurs (ask) und dem Verkaufskurs (bid) der zu jedem Zeitpunkt existiert. Diese Spanne ist insofern eine Art zusätzliche Transaktionsgebühr, die man zu den Fondsgebühren hinzurechnen muss.

Unsere Strategie basiert auf der Auswahl von Risikofaktoren, mit denen wir eine Verbesserung der zu erwartenden Rendite erzielen können. Diese Strategie heißt auch „smart Beta“ Ansatz der Vermögensverwaltung oder auf „Faktor-investieren“ . Sie fußt auf soliden, wissenschaftlichen Grundlagen und nicht auf kommerziellen Börsenindizes. Wir setzen weder Indexfonds noch ETFs ein, sondern traditionelle Investmentfonds, die wirklich physisch in die Märkte investieren und einen täglichen Nettoinventarwert des Fondsvermögens ausweisen. Diese Fonds sind wesentlich breiter diversifiziert als Indexfonds. So können wir mit wenigen Fonds global in über 10.000 Einzeltitel überschneidungsfrei investiert sein.

Warum kommt bei den Fonds bei meiner Bank oder Versicherung bisher so wenig heraus?

4 Hauptgründe sind für mangelnde Rendite verantwortlich:  

Fondspolice besteht kaum aus Fonds  

Versicherungen bieten fondsgebundene Lebens-/ Rentenver­sicherung, die jedoch kaum in Fonds investieren: Der größte Teil der Beiträge fließt in eine klassische Kapitalversicherung und nur die Überschüsse werden in Fonds angelegt. Dadurch profitiert die Gesamtrendite Ihrer Vorsorge kaum noch von der Wertentwicklung der Fonds.

Renditeeinbußen durch Garantien (Riester- oder Rüruprente)

Nach einer Studie der Frankfurt School of Finance & Manage­ment vermindert die Sicherstellung der eingezahlten Beiträge die Fondsrendite um 3 bis 5 % pro Jahr. Er­wirtschaftet ein Fonds ohne Beitragsgarantie eine Rendite von z. B. 8 % pro Jahr, bleiben mit Beitragsgarantie im Durch­schnitt nur magere 3 % übrig. Diese Verluste kosten den Anleger mit den Jahren ein kleines Vermögen.

Kostenvorausbelastung

Nahezu alle Anlageprodukte enthalten Kostenvorausbelastun­gen in Form von Ausgabeaufschlägen und Abschlusskosten, die vorab aus den eingezahlten Beiträgen entnommen werden. Nur das verbleibende Kapital kommt in die Anlage und Sie starten mit einem entsprechenden Minus.

Fast alle Kapitalversicherungsverträge beziehen die Vertriebsprovisionen und Vermark­tungskosten aus den Beiträgen der ersten Monate und Jahre. Fondsgebundene Versicherungen und Fonds­sparpläne haben deshalb bei vor­zeitiger Kündigung oft dieselben Nachteile wie klassische Ka­pitallebensversicherungen.

Nicht empfehlenswerte Fonds

Viele Fonds halten nicht, was sie versprechen. Gerade die stark umworbenen Bank- und Modefonds beinhalten ein un­nötig hohes Risiko und/oder langfristig schlechtere Renditen. Andere Fonds wiederum verfolgen ein aktives Management, durch das sie mit den Anlegergeldern mehr oder weniger spe­kulieren und zusätzliche Kosten erzeugen.

Bei der Brilliant handeln wir deswegen bei der Vermögensverwaltung nach strengen Richtlinien und wählen die eingesetzten Fonds auch nach diesen aus. Deshalb raten wir von über 99 Prozent der verfügbaren Fonds ab.

Welche Rendite kann ich bei der Brilliant erwarten?

Wenn Sie sich für unseren Weg des prognosefreien Investierens entscheiden, werden Sie die volle Performance der Kapitalmärkte erzielen und durch den wissenschaftlichen Portfolioaufbau eine Steigerung der Rendite erreichen. Die nachfolgende Tabelle gibt nach unserer Ansicht realistische Planwerte wieder, mit denen Sie abhängig von der gewählten Anlagestrategie rechnen können. Unter risikofreier Anlage verstehen wir ein Portfolio erstklassiger Anleihen kurzer Laufzeit und den global diversifizierte Aktienanteil bezeichnen wir mit Weltportfolio. Die Daten sind auf Basis von Indexdaten für die verwendeten Anlageklassen und mit marktüblichen Kostenannahmen. Steuereffekte berücksichtigt die Tabelle nicht.

Vergleich Risiko-/Renditeerwartung

Flexibilität des Mandats

Kann ich mir aus meinem Vermögensverwaltungsdepot eine Rente auszahlen lassen?

Ja. Dafür vereinbaren Sie zum gewünschten Beginn der monatlichen Rentenzahlung einen Auszahl­plan, der wie ein „umgekehrter“ Sparplan funktioniert. Das heißt: Aus Ihrem bestehenden Anlagevermögen lassen Sie sich ein regelmäßiges Ren­teneinkommen auszahlen (Mindestauszahlung mtl. 100,00 Euro).

Kann ich auch ein gemeinsames Vermögensverwaltungsdepot mit meinem Partner eröffnen?

Ja. In diesem Fall wird das Konto einfach auf zwei Namen aus­gestellt. Jeder Kontoinhaber kann dann über das Vermögen verfügen. Unter erbschaftssteuerlichen Aspekten ist ein Gemeinschaftsdepot häufig empfehlenswert.

Kann ich auch ein Vermögensverwaltungsdepot für meine Kinder/Enkelkinder eröffnen?

Ja. Solange das Kind minderjährig ist, unterzeichnen die Erziehungsberechtigten gemeinsam für das Kind. Das Depot gehört dem Kind, seine Steuerfreibeträge können angerechnet werden. Sobald das Kind volljährig wird, ist es automatisch allein depotberechtigt und die Zugänge der Erziehungsberechtigten erlöschen. Durch eine zusätzliche Kontovollmacht können Eltern oder Großeltern auch weiterhin Zugang behalten.

Kann ich Zuzahlungen vornehmen?

Es ist jederzeit möglich, durch Überweisung auf das Verrechnungskonto Einzahlungen vorzunehmen. Sämtliche Einzahlungen werden von uns automatisch in der mit dem Kunden vereinbarten Strategie investiert.

Kann ich mein Vermögensverwaltungsdepot mit regelmäßigen Raten besparen?

Ja, ein sogenannter Sparplan, bei dem per Dauerauftrag eine monatliche Sparrate festgelegt wird, ist sogar aus zwei Gründen eine sehr vernünftige Art, Vermögen zu bilden. Erstens automatisiert man den Sparvorgang, was nachweislich psychologisch das Sparen am Einfachsten macht. Zweitens erwirbt man auf diese Weise kontinuierlich zu einem so entstehenden Durchschnittspreis seine Wertpapiere. Das Kursschwankungsrisiko mittelt sich dadurch über die Zeit heraus.

Kann ich meine Sparrate ändern?

Sie können Ihren Sparbetrag jederzeit ändern. Beachten Sie dabei lediglich den Mindestsparbeitrag von 1.200,00 pro Jahr.

Kann ich meine Sparraten aussetzen?

Sie können die Beiträge zu Ihrem Sparplan jederzeit aussetzen.

Wie oft im Jahr erhalte ich einen Kontoauszug?

Sie erhalten quartalsweise einen Vermögensreport, der Ihnen per Post oder digital über Ihren Postmanager zugeht. Darüber hinaus haben Sie über Ihren persönlichen Online-Zugang Ihr Konto jederzeit im Blick und können sich jeden Beleg jederzeit selbst ausdru­cken.

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