Grundlagen

Investieren ohne zu spekulieren

Grundlagen: Investieren ohne zu spekulieren 2018-04-18T12:45:18+00:00

Investieren ohne zu spekulieren

Wenn Sie Ihr Geld darauf setzen, dass Bayern München die Championsleague gewinnt – dann gehen Sie eine Wette ein. Dabei sind die Quoten auch noch an die tatsächliche Spielstärke der Mannschaften angepasst: Der Versuch auf diese Weise sein Geld zu verdienen ist reine Spekulation. Der einzige, der hierbei immer verdient, ist der Buchmacher!

Können Sie hingegen eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen der UEFA durch die Championsleague erwerben, ist das eine sichere Investition. Es besteht für Sie nur das Risiko, dass diese höher oder niedriger ausfallen können – je nachdem wie groß das Spektakel wird. Aber Sie sind immer dabei, egal wer gewinnt. Das ist keine Wette und keine Spekulation, sondern eine sichere Geldanlage. Genauso funktionieren die Spielregeln an den Kapitalmärkten. Wer sein Geld in einzelne Unternehmen oder Branchen steckt oder auf bestimmte Trends und Entwicklungen setzt, der geht eine Wette ein.

Die Preise zu denen die anderen Marktteilnehmer bereit sein werden Anteile zu verkaufen hängen davon ab, wie sie das Entwicklungspotential dieser Werte einschätzen. Wie bei der Sportwette werden sie auch hier „sichere Gewinner“ nur zu entsprechend teuren Kursen handeln. Hier durch geschicktes Kaufen und Verkaufen bestimmter Anteile (Wertpapiere) sein Geld vermehren zu wollen ist reine Spekulation. Die einzigen, die dabei immer verdienen, sind die Börse und die Bank.

Können Sie hingegen eine Beteiligung an der globalen Marktwirtschaft als Ganzes erwerben, sind Sie immer dabei: egal wer gewinnt, Ihr Geld kann nie verloren gehen! Selbstverständlich besteht auch hier das Risiko, dass diese sich mal besser oder mal schlechter entwickelt. Aber das ist keine Wette und keine Spekulation – das ist eine sichere Investition.

So funktioniert eine spekulationsfreie Anlage: Auf Ihrem Anlagekonto kaufen und halten wir im zu Ihnen passenden Umfang und in Ihrem Namen Anteile an über 11.000 Unternehmen in allen Ländern und Branchen dieser Erde. Dadurch sind Sie immer dabei und können nie verlieren. Die Kunst unserer Anlage liegt nicht darin für Sie Wetten einzugehen. Im Gegenteil! Wir achten ständig darauf, dass Ihr Geld systematisch verteilt bleibt und nicht durch zufällige Anhäufungen doch wieder Wetten und Spekulationsrisiken eingegangen werden.

Wir sind außerdem in der Lage, dies für Sie so kostengünstig hinzukriegen, wie es für einen einzelnen Privatanleger nie möglich wäre. Für die Umsetzung benötigen wir Investmentfonds, da sonst für die Vielzahl der Titel, die gehalten werden müssen, beim Einzelkunden nicht genügend Kapital vorhanden wäre. Die richtige Auswahl der Investmentfonds ist dabei jedoch von entscheidender Bedeutung. Der Einsatz institutioneller Anlageklassenfonds gewährleistet die besten Ergebnisse.

Mit spekulationsfreier Geldanlage zuverlässige Ergebnisse erzielen: Keine Vorhersagen, keine Prognosen, keine unsinnigen Risiken.

Nimmt man der Finanzwelt die Gier, verbessert man die Welt. Wenn sich das auch noch auszahlt, umso besser: Also freuen Sie sich mit gutem Gewissen über folgende Beispielrechnung:

Eine vernünftige Rendite beginnt mit niedrigen Kosten. Nehmen wir an, Sie hätten 150.000 Euro Kapital, das Sie für zehn Jahre gewinnbringend anlegen möchten. Im Vergleich stehen eine herkömmliche Bank und Brilliant mit einer ausgewogenen Anlagestrategie. Beide versprechen fünf Prozent Rendite. Das klingt gleich. Doch schauen wir auf die Kosten in unserem Beispiel: Herkömmliche Banken nehmen häufig bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag. 15 Prozent Performance-Fee schlagen ebenfalls jährlich zu Buche. Und nicht zuletzt rund zwei Prozent jährliche Fondskosten erhöhen die Gesamtkosten und schmälern den Gewinn. Das ist bei Brilliant nicht der Fall.

Noch deutlicher: 41.266 Euro Gewinn-Differenz nach zehn Jahren. Pro Jahr sind das 4.126 Euro mehr dafür, dass Sie ein faires System wählen.

Das eigene Anlagekonto mit spekulationsfrei gehaltenen Wertpapieren ist mit die sicherste Anlageformen für das eigene Vermögen.

1. Sicherheit vor Veruntreuung
Anders als z.B. bei klassischen Kapital-Versicherungen befinden sich die Kundengelder bei Anlagekonten und Investmentfonds als Sondervermögen in einem pfändungssicheren „Topf“. Dabei werden die Kundengelder getrennt vom übrigen Vermögen der Gesellschaft geführt. Eine Vermengung der Vermögen findet nicht statt, wodurch keine Möglichkeit der Veruntreuung besteht (§92 KAGB). Sparbücher, Bausparverträge, Kapital-Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, festverzinsliche Anlagen usw. bieten diese Sicherheit nicht.

2. Sicherheit bei Konkurs
Auch bei Konkurs der depotführenden Bank oder Fondsgesellschaft erleidet das Guthaben des Anlegers keinen Schaden, da die Wertpapiere und Fondsanteile nicht in die Konkursmasse fallen und somit vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters geschützt sind (Sondervermögen). Im Falle einer Insolvenz werden Ihre Anteile einfach auf eine andere Gesellschaft übertragen (Aussonderungsrecht bei reinen Fondsanteilen).
Sparbücher, Bausparverträge, Kapital-Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, festverzinsliche Anlagen usw. bieten diese Sicherheit nicht.

3. Sicherheit bei Geldentwertung, Währungsreform, Staatsbankrott
Da Sie in unseren Anlagestrategien stets Anteile an über 11.000 Unternehmen in allen Ländern der Erde erwerben, ist Ihr Vermögen vor Inflation, Währungsreform oder Krieg geschützt: denn Aktien sind Sachwerte. Diese haben z.B. das letzte Jahrhundert problemlos überstanden. Mit dem Kauf von Aktienfonds werden Sie nämlich Miteigentümer an verschiedenen Unternehmen (§92 Kapitalanlagegesetzbuch).
Sparbücher, Bausparverträge, Kapital-Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, festverzinsliche Anlagen usw. bieten diese Sicherheit nicht.

Was bedeutet „Sondervermögen“?
Das bei der Investmentgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Investmentgesellschaften dürfen mehrere Sondervermögen bilden, die sich durch ihre Namen unterscheiden und separat verwaltet werden müssen. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Investmentgesellschaft.

Auszug aus dem Kapitalanlagegesetzbuch:
§92 Kapitalanlagegesetzbuch
„Die zum Sondervermögen gehörenden Vermögensgegenstände können nach Maßgabe der Anlagebedingungen im Eigentum der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder im Miteigentum der Anleger stehen. Das Sondervermögen ist von dem eigenen Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt zu halten.“

§93 Kapitalanlagegesetzbuch
„Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Kapitalverwaltungsgesellschaft; dies gilt auch für Verbindlichkeiten der Kapitalverwaltungsgesellschaft aus Rechtsgeschäften, die sie für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger tätigt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ist nicht berechtigt, im Namen der Anleger Verbindlichkeiten einzugehen. Von den Vorschriften dieses Absatzes abweichende Vereinbarungen sind unwirksam.“

Aussonderungsrecht
Sparer von Anlagekonten genießen hohe Sicherheit. Erworbene Wertpapiere fallen bei Konkurs der Bank oder Investmentgesellschaft erst gar nicht in die Haftungsmasse. Sie bleiben als sogenanntes „Sondervermögen“ im Eigentum des Kunden und sind vor dem Zugriff Dritter im Zuge einer Investmentgesellschaft- oder Bankpleite geschützt.
Anlagekonten können auch im Insolvenzfall jederzeit auf eine andere Bank übertragen werden (Aussonderungsrecht).

Auszug aus der Insolvenzordnung:

§74 Insolvenzordnung
„Wer auf Grund eines dinglichen oder persönlichen Rechts geltend machen kann, dass ein Gegenstand nicht zur Insolvenzmasse gehört, ist kein Insolvenzgläubiger. Sein Anspruch auf Aussonderung des Gegenstands bestimmt sich nach den Gesetzen, die außerhalb des Insolvenzverfahrens gelten.“

Warum nur für „direkte“ Anlagekonten Aussonderungsrecht und Sondervermögen aus Sicht des Kunden gelten:

Der Status des Sondervermögens mit Aussonderungsrecht gilt nur, wenn z.B. bei einer Bank wie der DAB-Bank ein Anlagekonto auf den Namen des Kunden ausgestellt wurde. Dies wird dann im Falle einer Insolvenz einfach auf eine andere Bank übertragen.

Achtung! Werden Wertpapiere über eine fondsgebundene Lebensversicherung oder Rentenversicherung gehalten, sind die Anteile zwar auch Sondervermögen, diese gehören jedoch der Versicherungsgesellschaft und nicht dem Kunden. Folglich kann der Kunde als „Nicht-Eigentümer“ des Anlagekontos keine Aussonderung der Fondsanteile aus der Konkursmasse der Versicherungsgesellschaft geltend machen.
Bei Insolvenz der Versicherungsgesellschaft fallen daher die Gelder aus einer fondsgebundenen Kapitalversicherung ebenso in die Auffanggesellschaft Protektor (oder im schlimmsten Fall in die Konkursmasse), wie Gelder aus klassischen Kapitalversicherungen.

Das Aussonderungsrecht gilt ebenfalls nicht für die englische/irische fondsgebundene Kapitalversicherung. Die von den englischen/irischen Versicherungsgesellschaften aufgelegten hauseigenen Fonds bilden kein Sondervermögen.

WICHTIG: Gelder in Kapitallebens- oder Rentenversicherungen, Sparbücher, Bausparverträge, festverzinsliche Wertpapiere, Rentenfonds usw. sind Geldwerte, keine Sachwerte und daher bei Inflation oder einer Währungsreform nicht geschützt. Was das im Extremfall bedeutet, hat die Geschichte gezeigt:

Auswirkungen der Inflation 1923 sowie der anschließenden Währungsreform 1924:
+ Sparguthaben wurden praktisch entwertet (im Verhältnis 1.000.000.000.000 : 1)
+ Menschen tauschten alles Geld in Sachwerte, um nicht ihr ganzes Vermögen zu verlieren.
Auswirkungen der Währungsreform 1948:
+ Sparguthaben wurden im Verhältnis 10 : 1 umgetauscht (ebenso auch Schulden).
+ Aus 100 Reichsmark wurden 10 DM.
+ Preise wie Miete usw. blieben gleich (1 : 1).
+ Eine ausbezahlte Rente aus einer privaten Rentenversicherung von beispielsweise monatlich 500 Reichsmark wurde auf 125 DM gekürzt.

FAZIT: Beim eigenen Anlagekonto gibt der Anleger zu keinem Zeitpunkt das Eigentumsrecht an seinem Kapital auf und die Anlage erfolgt in unseren Strategien komplett spekulationsfrei (zu einem Großteil in Sachwerte): Das heisst von der Sicherheit ist es vergleichbar mit einer schuldenfreien eigenen Immobilie. Mehr Sicherheit in der Geldanlage ist kaum möglich.

Übrigens: Brilliant unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie ist dort unter der Nummer 128800 zugelassen. Ebenso gilt dies für in Deutschland zugelassenen Investmentfonds. Sie erkennen einen zugelassenen Fonds an der 6-stelligen Wertpapierkennnummer (WKN) oder der 12-stelligen internationalen Nummer (ISIN).

Norwegen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und China machen es vor: Die Staatsfonds dieser Länder gehören zu den größten und erfolgreichsten der Welt. Es sind Großanleger, die mit eigenem Geld arbeiten. Am größten und gleichzeitig transparentesten ist der norwegische Staatsfonds: seine Anlage folgt dem Prinzip der spekulationsfreien Anlagen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen – genau wie Brilliant.

Was für eine Rolle spielen die Börsenstars aus den Medien?
Empfehlungen von Börsengurus und Finanz-Koryphäen sollten Sie ignorieren. Denn erstens setzen die nicht ihr eigenes Geld aufs Spiel und machen berufsbedingt Kasse mit dem Risiko anderer. Und zweitens ist ausführlich belegt, dass ihr Erfolg nicht nachhaltig ist. Gefeierte „sogenannte“ Experten kommen und gehen ohne langfristig zu überragen. Der Privatanleger hat nur eine Chance im Leben, sein Altersvermögen aufzubauen und muss dieses langfristig, sicher und rentabel anlegen.

Diese Zielsetzung und Risikoeinstellung findet man unter den professionellen Anlegern bei den großen Staatsfonds, allen voran bei dem Größten, dem norwegischen Staatsfonds: Seit knapp 20 Jahren verwaltet der Statens pensionsfond die staatlichen Einnahmen aus der Ölförderung. Damit soll er für die Zukunft vorsorgen, wenn die Öl- und Gasquellen in der Nordsee einmal versiegen. Seine Anlage ist langfristig ausgerichtet, denn der staatliche Fonds soll ausdrücklich die finanzielle Lage künftiger Generationen absichern. Die Regierung darf davon pro Jahr vier Prozent ausgeben, der Rest bleibt angelegt. Seit 1998 legt das Fondsvermögen im Schnitt um 5,5 Prozent pro Jahr zu. Für uns ein guter Orientierungswert für eine ewige Rente mit Vermögenserhalt, wie sie in den Anlagestrategien vieler Kunden gewährleistet sein soll.

Wie macht der Staatsfonds das?
Derzeit ist der norwegische Staatsfonds zu gut 61 Prozent in Aktien investiert – den Rest machen Staatsanleihen und Rentenpapiere (37,6 Prozent) und zu einem geringen Anteil Immobilien (1,2 Prozent) aus. Auch in diesen Quoten steckt keine Spekulation sondern nüchterne Finanzmathematik. Die Investments finden weltweit statt. Die eng bedruckte Liste der Aktienbeteiligungen ist 45 Seiten lang und umfasst 8.000 Unternehmen aus 82 Staaten. Nachlesen kann man das alles im Internet unter www.nbim.no. Das Erfolgsgeheimnis ist kein Wunder, denn genau wie bei unseren Anlagestrategien folgt der Staatsfonds der wissenschaftlichen Erkenntnis, die da lautet: Breit streuen und eine feste Anlageklassenaufteilung beibehalten. Bei unseren Strategien wird Ihr Geld nach den gleichen Anlageprinzipien angelegt, wie sie auch der Norwegische Staatsfonds anwendet. Ein besserer Beweis dafür, dass diese Anlagestrategie sinnvoll ist, lässt sich kaum finden.

Die größten Staatsfonds der Welt (Wert Mrd. $)
– Norwegischer Staatsfonds 893 $
– Abu Dhabi Investment Authority 773 $
– SAMA Holdings Saudi-Arabien 757 $
– China Investment Corporation 652 $

Was früher die Großfamilie geleistet hat, übernehmen heute Aktien für die Altersvorsorge
Der Mensch bestreitet seit Urzeiten den Lebensunterhalt durch seine Arbeit. Die Idee der Altersvorsorge war immer, aus dem heute erwirtschafteten, sich etwas für die Zukunft im Alter aufzubauen. Die Urform ist die Großfamilie, in der möglichst viele Kinder großgezogen und ausgebildet werden, die sich später um die Versorgung der Alten kümmern. Der gleichen Logik folgen die staatlichen Rentensysteme, die von der jeweils berufstätigen Bevölkerung einen Teil der Arbeitsleistung zur Versorgung der Rentner umverteilen.

An welchem Ort erbringt die berufstätige Bevölkerung weltweit ihre Arbeitsleistung? In den Fabriken und Unternehmen der globalen Weltwirtschaft. Sich über Aktienbesitz einen Anteil an dieser globalen Weltwirtschaft zu kaufen ist der gleiche Mechanismus: die Altervorsorge in der Zukunft wird durch die Arbeit anderer sichergestellt. Genau wie wir unseren Kunden raten, setzt der Staatsfonds deshalb auf eine weltweit gestreute Aktienanlage. Die Streuung auf über 8.000 Unternehmen beim norwegischen Staatsfonds und sogar über 11.000 Unternehmen bei unseren Anlagestrategien sorgt dafür, dass hierbei keine unsinnigen Risiken eingegangen werden. Die Logik dahinter: Wer sein Geld auf viele Regionen dieser Welt und auf zahlreiche unterschiedliche Branchen streut, macht sich unabhängiger von möglichen Kursschwankungen und dem Schicksal einzelner Unternehmen.

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