Die vier Rollen des Geldverdieners

Selbstständiges Arbeiten verbinden viele Menschen mit Freiheit und Unabhängigkeit. Oftmals werden dabei aber Risiken und Unsicherheiten ausgeblendet, die mit den Freiheiten verbunden sind. Um Geld zu verdienen, können Sie in verschiedene Rollen schlüpfen. Dabei lassen sich vier Rollen unterscheiden: der Angestellte, der Selbstständige, der Geschäftsinhaber sowie der Investor.

Allesamt haben Vor- und Nachteile, erfahren Sie im heutigen Beitrag mehr zu den Unterschieden dieser vier Rollen.

Der Angestellte

Die Arbeit als Angestellter ist nicht selbstbestimmt. Sie sind ein ausführendes Organ und haben dabei oftmals einen klar bestimmbaren Aufgabenbereich innerhalb der Arbeitsstelle. Es herrschen in den meisten Fällen fest geregelte Arbeitszeiten, dafür gibt es normalerweise ein sicheres und pünktliches Gehalt. Der Angestellte ist also abhängig beschäftigt. Wie das Einkommen erwirtschaftet wird, hat jemand anderes zu verantworten. Solange er beschäftigt ist, verdient er Geld. Hier wird Im Prinzip nichts anderes gemacht, als Zeit gegen Geld zu tauschen.

Arbeiten als Selbstständiger

Der Selbstständige verantwortet es selbst, sein Einkommen zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu Angestellten haben Selbstständige keine fest geregelten Arbeitszeiten und kein fixes Gehalt – beides kann selbst festgelegt werden. Wie die Bezeichnung schon aussagt, müssen Selbstständige selbst arbeiten, um Geld zu verdienen. Hier gilt: Je mehr Sie arbeiten, desto mehr verdienen Sie. Zwar kommen Sie in den Genuss einer freien Zeiteinteilung, es ist jedoch falsch zu glauben, dass Selbstständige mehr Freizeit bei gleich hohem oder steigendem Einkommen haben. Ohne Aufträge kann kein Geld verdient werden. Für Aufträge muss Zeit investiert werden. Auch er tauscht damit seine Arbeitszeit gegen Geld.

Der Geschäftsinhaber

Personen, die ein Geschäft führen, sind eigens dafür verantwortlich, wie der Betrieb läuft – jedoch weniger dafür, dass der Betrieb durch den Einsatz aktiven Mitwirkens läuft. Es wird somit kein aktiver Zeitaufwand benötigt, um das Tagesgeschäft zu bewerkstelligen, darum kümmern sich im Regelfall Angestellte. Das Geld verdienen ist somit nicht abhängig von der eigenen Arbeitszeit. Geschäftsinhaber verdienen ihr Geld also passiv.

Die Investoren

Um als Investor zu agieren, brauchen Sie in erster Linie Geld. Denn ein Investor lässt sein Geld für sich arbeiten. Nicht unterschätzt werden sollte dabei der Zeitaufwand, da Sie beispielsweise Aktienkurse studieren und verfolgen müssen. Ihre Aufgabe ist hier, das richtige Investment für sich zu finden. Dabei sind Sie zu 100% verantwortlich dafür, geeignete Projekte zu identifizieren und das Geld damit gewinnbringend zu investieren. Haben Sie genau das geschafft, dann verdienen Sie Ihr Geld passiv.

Die richtige Rolle finden

Um die passende Rolle zu finden, sollten Sie Vor- und Nachteile abwägen. Angestellte und Selbstständige haben auf der einen Seite ein sicheres Einkommen, auf der anderen Seite sind sie gezwungen, ihre Zeit dafür zu investieren. Sie verdienen also, sobald sie aktiv arbeiten. Es wird im Grunde Zeit gegen Geld getauscht.

Geschäftsführer und Investoren benötigen zwar anfangs Zeit, um sich eine Existenz aufzubauen, jedoch kann das Business in eine passive Einkommensquelle übergehen. Diese zwei Typen verdienen damit ihr Geld passiv und unabhängig von der Arbeitszeit. Zeit und Geld werden in langfristige Werte investiert.

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