Brilliant Vermögensverwaltung: "Warum Anleger steigende Zinsen nicht fürchten müssen"

Die hohen Inflationsraten veranlassen die Notenbanken dazu, die Zinsen aggressiv zu erhöhen – Das sorgt für Unsicherheit bei den Investoren und bringt die verschiedenen Anlageklassen unter Druck – So reagieren Anleger angemessen auf dieses neue Umfeld

Düsseldorf, 20. Juli 2022 – In der Physik ist die Schwerkraft eine Kraft, die zwei Körper nur aufgrund ihrer Masse aufeinander ausüben. Die Erde zum Beispiel übt eine solche Kraft auf jeden Gegenstand aus. Lassen wir einen Gegenstand fallen, wird er durch die Schwerkraft zu Boden gezogen. Ganz ähnlich ist es mit dem Zins und den Wirtschaftsgütern, wie auch einmal der legendäre Investor Warren Buffett feststellte. „Zinsen haben für die Preise von Wirtschaftsgütern die gleiche Bedeutung wie die Schwerkraft für den Apfel am Baum“, so eines seiner berühmten Zitate.

„Als die Notenbanken in den vergangenen Jahren die Zinsen immer weiter senkten, zum Teil bis in den negativen Bereich, nahm diese Schwerkraft ab“, erklärt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung aus Düsseldorf und zugleich studierter Physiker. „Und in der Folge stiegen auch die Preise aller Vermögenswerte.“ Die Frage, die sich also stellt, ist: Was passiert, wenn die Notenbanken nun die Zinsen erhöhen und damit die Schwerkraft zurückkommt? Wird sich der Anstieg bei Aktien und Anleihen damit vollständig umkehren? Und was bedeutet das für Anleger?

Tatsächlich sind die Kursschwankungen an den Finanz- und Kapitalmärkten derzeit erheblich. „Die Ursache dafür besteht darin, dass die Marktteilnehmer keine Unsicherheit mögen“, so Dagg. Die ist derzeit aber hoch. Neben dem Krieg in der Ukraine und der potenziellen Gefahr einer Rezession beschäftigt die Investoren vor allem die Frage, wie lange die Inflationsrate noch steigt beziehungsweise auf dem erhöhten Niveau verharrt. Denn damit ist auch unklar, wie weit die Notenbanken an der Zinsschraube drehen werden.

Anleihen und steigende Zinsen: Bessere Renditen in der Zukunft

„Wie weit die Zinsen steigen, kann natürlich niemand genau vorhersagen. Dafür wissen wir aber recht genau, wie steigende Zinsen zum Beispiel auf sichere Anleihen wirken, deren Aufgabe es bekanntlich ist, Stabilität ins Portfolio zu bringen“, erklärt der erfahrene Honorarberater. „Die Kursverluste, die wir seit Jahresbeginn zum Beispiel bei Bundesanleihen gesehen haben, hängen eng mit deren Funktionsweise zusammen.“ Anleihen bieten eine laufende fixe Kuponzahlung und die Rückzahlung zum Nennwert am Ende der Laufzeit. Ändert sich nun der Marktzins, dann kann sich bei einem festverzinslichen Wertpapier nur der Kurs der Anleihe anpassen, um diesen geänderten Marktzins widerzuspiegeln. Genau das ist zuletzt passiert und hat zu den Kursverlusten geführt.

„Man muss allerdings bedenken, dass die Anleihe zum Nennwert, also in der Regel zu 100 Prozent, zurückgezahlt wird“, so Dagg. „Wer also Anleihen von Schuldner bester Bonität hat, bei denen die Rückzahlung nicht gefährdet ist, bekommt sein Geld am Ende auch wieder.“ Dafür muss der Anleger die Anleihe lediglich bis zur Fälligkeit halten und darf sie nicht vorher verkaufen. „In diesem Fall sinkt der Wert der Anleihe nur temporär, langfristig jedoch erhält der Anleger wieder eine bessere Rendite.“ Bei qualitativ hochwertigen Anleihen muss man sich also keine Sorgen machen.

Auf Qualität achten

Und wie sieht es bei Aktien aus? Dort stiegen durch die höheren Zinserwartungen zum einen die Finanzierungskosten der Unternehmen, was vor allem hoch verschuldete Firmen besonders trifft. Zum anderen werden künftige Cashflows mit dem jeweiligen Marktzins abdiskontiert. Steigt der Marktzins, dann werden Cashflows, die in der Zukunft fließen, weniger wert. „Das erklärt die aktuellen starken Schwankungen bei den Aktienkursen“, so Dagg. „Da aber durch die Kursrückgänge zum Beispiel auch die Dividendenrenditen gestiegen sind, ist auch das Renditepotenzial von Aktien nun wieder höher.“

Das heißt, es gibt weder bei Aktien noch bei Anleihen einen Grund, angesichts steigender Zinsen panikartig zu verkaufen. Wobei übrigens auch Gold kein Allheilmittel ist. „Ganz im Gegenteil leidet es sogar ganz besonders, wenn der Realzins, also die Verzinsung abzüglich Inflation, zunimmt, so wie es aktuell der Fall ist“, sagt Dagg.

Dafür ist es seiner Ansicht nach in diesem Umfeld besonders wichtig, auf Qualität und eine breite Streuung zu achten. „Denn ein global diversifiziertes Portfolio aus qualitativ hochwertigen Unternehmen wird auch in einigen Jahren mehr wert sein als heute“, so das Fazit des Experten. „Wenn man überhaupt etwas tut, dann kann es sich lohnen, den jüngsten Kursrückgang angesichts des gestiegenen Renditepotenzials zu nutzen, um die Aktiengewichtung im Portfolio zu erhöhen.“

Weitere Blog-Beiträge und Verbrauchertipps der Experten der Brilliant Vermögensverwaltung finden Sie unter diesem Link: www.brilliant.de/aktuelles

Das ist die Brilliant Vermögensverwaltung

Die Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH mit Sitz in Düsseldorf verwaltet aktuell mehr als 200 Millionen Euro für ihre Kunden. Gründer und Geschäftsführer ist Christian Dagg, der über eine rund 30-jährige Erfahrung in der Finanzbranche verfügt. Der gelernte Physiker und Buchautor („Game Over…ohne Masterplan für die Rente“) war vor der Gründung von Brilliant im Jahre 2005 als Unternehmensberater für große Banken und Versicherungen tätig. Er verfügt über ein Expertennetzwerk aus langjährigen Partnern, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind.

Brilliant wurde 2014 als erste Vermögensverwaltung in Nordrhein-Westfalen und als einer der ersten bundesweit in das Register der unabhängigen Honorar-Anlageberater der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgenommen. Als Vermögensverwalter hat sich Dagg und sein Team auf die Betreuung von Unternehmern, Selbstständigen und Mitgliedern der Kammerberufe, wie Anwälte und Steuerberater, spezialisiert.

Weitere Infos unter: www.brilliant.de

Rück- oder Interviewanfragen mit dem Geschäftsführer der Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH aus Düsseldorf, Christian Dagg, bitte an:

iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
Feldmannstraße 121
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 410 98 06 10
Fax: 0681 – 410 98 06 19
Email: albrecht@irisalbrecht.com
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