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Was Ihr Haus über Sie aussagt?

von
  • Verantwortung für die Familie

Wie viel sagt Ihr Haus über Ihr Vermögen aus?

Die Nachbarschaft, in der sie leben, spielt eine bedeutende Rolle, wenn es um Ihren persönlichen Wohlstand geht. Und Ihre Nachbarschaft verrät, ob dieser eher bescheiden ausfällt oder nicht. Das jedenfalls sagt Sarah Stanley Fallaw, die im Rahmen einer Studie des Affluent Market Institute genau dieses Phänomen untersucht hat.

Lesen Sie hier mehr über die Studie von Forschungsleiterin Sarah Stanley Fallaw. Zur Beantwortung der Frage “Wie viel sagt Ihr Haus über Ihr Vermögen aus?” führte sie eine Befragung von mehr als 600 Millionären in Amerika durch und kam zu dem Ergebnis, dass der selbst gewählte Wohnort zwei große Effekte auf den Wohlstand ausübt.

Das Leben in einer teuren Wohngegend führt zu einem teuren Konsumverhalten

Der erste Effekt ist der sogenannte Spiegel-Effekt. Er besagt ganz einfach: Wer in einer teuren Wohngegend lebt, neigt auch dazu, die teuren Konsumgewohnheiten der Nachbarn zu adaptieren. Bewohner einer reichen Nachbarschaft geben im Allgemeinen auch im Alltag entsprechend viel Geld für Gebrauchsgegenstände und Dienstleistungen aus. So dient nicht nur das Eigenheim als Status- und Vorzeigesymbol, sondern auch die Dinge in der direkten Umgebung, wie das teure Auto in der Garage. Aus diesem Gruppenzwang heraus wird übermäßig Geld ausgeben – je mehr verdient wird, desto mehr wird demzufolge auch ausgegeben. Das Ergebnis: Es bleibt weniger zum Sparen übrig, die Vermögensbildung ist eher gering.

Wer Eigentum besitzt, das er sich mühelos leisten kann, vermehrt sein Vermögen.

Der Schlüssel zur Vermögensbildung ist ein Lebensstandard, den man sich mit seinem Einkommen mühelos leisten kann. Wer also in einer – im Verhältnis zum Einkommen – erschwinglichen Nachbarschaft lebt, gibt vergleichsweise weniger für Vorzeigeobjekte und Statussymbole aus. Und das ermöglicht es Ihnen schlichtweg, mehr Geld zu sparen und somit mehr in die Vermögensbildung zu stecken.

Die 6 Wohlstandsfaktoren

Fallaw fasste Ihr Ergebnis in sechs “Wohlstandsfaktoren” zusammen, die ein Verhalten beschreiben, dass den Vermögensaufbau unterstützt und von jedem umgesetzt werden können.

  • Sparsamkeit, oder ganz einfach die Verpflichtung weniger auszugeben und sich an ein gesetztes Budget zu halten.
  • Vertrauen und Expertise im eigenen Finanz-Management, so z.B. auch mit dem eigenen Haushaltsetat richtig umzugehen.
  • Verantwortung für die eigenen Finanzen, die Vermögensbildung und dem Wissen, dass Glück meist wenig mit Reichtum zu tun hat.
  • Vermögensplanung, insbesondere dem Planen von Finanzzielen für die eigene Zukunft.
  • Fokus auf der Durchführung von Aufgaben, wie beispielsweise dem Umsetzen von Geldstrategien.

Nutzenorientierung in Bezug auf Konsum, um die Vermögensbildung nicht durch unnötige Ausgaben zu verringern.

Blogautor Wolfgang Lohse, Brilliant Vermögensverwaltung Düsseldorf

Wolfgang Lohse

Ich bin seit 1989 in der unabhängigen Finanzberatung tätig und seit acht Jahren Senior Assetmanager der Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH. Als unabhängige Berater unterstützen wir Unternehmer und Privatpersonen bei der passenden Finanzplanung und verwalten ihre Geldanlagen damit ihre Vermögenspläne sich realisieren.

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